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Der Zwinger vom Hasenborn                                                English version

 

Im Alter von 12 Jahren wurde Werner mit dem Virus Hund infiziert.
Die Brüder seiner Großmutter waren begeisterte Anhänger des Deutschen Schäferhundes. Jakob Einig sein Patenonkel (Zwinger vom Heidegraben) undFritz Einig (Zwinger vom Haus Einig) begeisterten ihn vorerst für die Ausbildung. 1953 kam eine Schäferhündin mit Namen Asta ins Haus. Da er aber einen reinrassigen
Hund wollte, erwarb Werner 1954 Roll von der Badener Höhe.
Roll war ein Rolf Osnabrücker Land Enkel. Er wurde 1954 auf der LG-Schau der LG Rheinland-Pfalz sofort mit SG2 bewertet und legte somit den Grundstein für Leben als Züchter und Aussteller.
Vorerst blieb Werner aber dabei seinen Roll auszubilden und erreichte mit ihm sogar als 16 Jähriger Anfänger die LG Ausscheidung in Mainz.
Im Jahr 1955 war er zum ersten Mal als Zuschauer und Führer auf der Bundessiegerzuchtschau und hat seit dem keine der folgenden 54 für den Verein bis heute bedeutendensten Veranstaltungen verpasst.
1956 kommt noch eine Hündin Gunda vom Felstertal ins Haus.
Im Jahr 1958 ist es dann soweit, der Zwinger „vom Hasenborn“ wird im SV eingetragen.
Dem A-Wurf nach Roll und Gunda folgten bis heute noch sehr viele, teilweise sehr erfolgreiche Paarungen.
Bis zum Jahr 1980 hat Werner seine Hunde selbst ausgebildet, dies waren bis zu diesem Zeitpunkt ca. 100-120 Tiere.
Unter dem LG Vorsitzenden Ludwig Weber fungierte er auch als Schutzdiensthelfer für Körungen innerhalb der LG. Ebenso war er zu jeder Zeit ehrenamtlich als Mitglied im Vorstand
der OG Heimbach-Weis tätig.
Im Laufe der Jahre lernte er viele Menschen im Verein kennen und schätzen.
Es entwickelten sich auch tiefe Freundschaften. Walter Martin, Heinrich Meßler, Adolf Keilwerth, Klaus Gothe und Heinz Scheerer um hier nur einige zu nennen
Prominente Aufzucht stand auch im Zwinger vom Hasenborn. Karl Klug fragte an ob Platz für einen Ammenwelpen wäre und so kam Bernd Lierberg zur Aufzucht als Ammenwelpe in unseren Zwinger.
1968 hatte Werner dann seinen bis dahin größten Erfolg, Dunja vom Hasenborn wurde
Weltsiegerin in der Junghundklasse Hündinnen.

Durch die Partnerschaft mit seinem Freund Heinz Scheerer kam es dann zum nächsten Höhepunkt seiner züchterischen Arbeit.
Aus der Verbindung Nick v. d. Wienerau und Yanka Hühnegrab stammt der erste
VA Rüde Natz vom Hasenborn (VA 83/84/85/86).
1986 wurde Natz Vizeweltsieger in Hamburg, sowie die in unserem Eigentum stehende
Quinte v. d. Burg Reichenstein Weltsiegerin in der Jugendklasse Hündinnen.
Ab dem Jahr 1988 wurde dann Frank aktiv. Mit Nicol vom Hasenborn hatte er zum ersten Mal
eine Hündin komplett vorbereitet und belegte mit ihr auf der Siegerschau in Bremen auf Anhieb SG 7 in der Junghundeklasse Hündinnen.
1991 folgte dann der nächste VA Rüde Hoss vom Hasenborn (VA91/92/93/94).
Zwischenzeitlich löste Frank seinen Vater als Vorsitzender der OG Heimbach-Weis ab.
Auf der Siegerschau 1997 in Düsseldorf war es dann soweit,
da im Zwinger vom Hasenborn schon immer Wert auf qualitativ hochwertige Hündinnen gelegt wurde, war der VA-Titel für Unsa vom Hasenborn wohl bis dahin die Krönung des Zuchtgeschehens im Zwinger. Dieser Erfolg ist der Ertrag einer vom Zwinger getragenen Zuchtphilosophie.
Im Moment haben wir zwei Mutterlinien, die in 9 Generationen auf Ola vom Hasenborn zurückgehen.
Das ist etwas, worauf wir als Züchter sehr stolz sind.

Seit Jahren wird die Arbeit im Zwinger auf viele Schultern verteilt, Werner, seine Söhne Frank und Markus, sowie seine Enkeltochter Jana Marie helfen bei der Arbeit die anfällt.
All unsere Erfolge wären aber ohne die Freunde und Helfer im Hintergrund nicht möglich gewesen. Deshalb möchten wir allen Menschen, die irgendwie am Erfolg des Zwingers vom Hasenborn beteiligt sind oder waren herzlich danken. Wir hoffen das es noch viele Jahre gute, gesunde und schöne Deutsche Schäferhunde vom Hasenborn gibt.



Frank Maxein